Während der nächtlichen Ausgangssperre hat ein Mann in Bayern seine Notduft in einer Filiale der Sparkasse verrichtet. Dabei verstieß er gleich mehrmals gegen das Gesetz.

Ein Mann hat im niederbayerischen Vilshofen im Vorraum einer Sparkasse seine Notdurft verrichtet und später seine Hinterlassenschaften beseitigt. Zeugen hatten in der Nacht auf Montag die unappetitliche Tat beobachtet, wie die Polizei mitteilte. Außerdem habe der 30-Jährige in dem Raum randaliert.

Tags darauf beseitigte er seine Hinterlassenschaften

Wie sich herausstellte, hatten Polizisten den Mann schon am Sonntagabend nach 21 Uhr auf der Straße angetroffen. Weil er beide Male ohne triftigen Grund seine Wohnung verlassen hatte, muss er nun mit zwei Bußgeldbescheiden wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz rechnen. In Bayern gilt seit dem 16. Dezember eine nächtliche Ausgangssperre von 21 Uhr bis 5 Uhr morgens. 

Außerdem wurde er wegen Sachbeschädigung und Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt. Als ihn die Polizeibeamten zum ersten Mal antrafen, hatte er ein verbotenes Messer dabei. Wie die Polizei weiter mitteilte, kam der 30-Jährige am frühen Montagmorgen erneut in die Sparkassenfiliale und beseitigte seine Exkremente. Vielleicht habe ihn sein schlechtes Gewissen geplagt, vermutet ein Polizeisprecher.

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